Sowas wie Liebe
Liebesroman Rezensionen

Anna McPartlin: Sowas wie Liebe

 

Genre: Liebesroman

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Erschienen: 2. Juni 2008

Seitenanzahl: 464 Seiten

Preis: 9,99 € Kindle | 1,29 € Taschenbuch

 

Sowas wie Liebe

 

Inhalt von „Sowas wie Liebe“

Auch aus dem tiefsten Tal des Kummers führt ein Weg zum Glück.

«Pechmarie» – so wird sie in Kenmare heimlich genannt. Marys erste große Liebe kam ums Leben, als sie schwanger war. Und auch ihren Sohn hat sie verloren. Ihre Freunde würden alles dafür tun, Mary endlich wieder lachen zu sehen.

Große Hoffnungen liegen auf Sam, dem neuen Nachbarn: Er ist der Erste, der die junge Frau aus der Reserve lockt.

Leider hat Sam selbst mit Geistern aus der Vergangenheit zu kämpfen. Und jemand wartet nur auf den richtigen Moment, die schockierende Wahrheit über ihn ans Licht zu bringen.

 

Meine Meinung

Stell dir vor, dein Leben wäre eine endlose Serie von Katastrophen – so fühlt sich das Leben von Mary an. Als „Pechmarie“ kennt sie jeder in Kenmare, Irland. Ihre erste große Liebe starb, als sie schwanger war, und auch ihren Sohn verlor sie durch einen Unfall. Klingt nach einer ordentlichen Portion Herzschmerz, oder? Keine Sorge, McPartlin schafft es, dich dennoch zum Schmunzeln zu bringen.

Mary lebt in einem kleinen Häuschen mit ihrem treuen, aber schon etwas betagten Labrador Mr. Monkels. Ihre Freunde Penny, Ivan und Adam sind immer für sie da, doch der wahre Lichtblick kommt mit dem neuen Nachbarn Sam. Sam, der selbst mit düsteren Geistern aus der Vergangenheit kämpft, ist der erste, der Mary wieder ein Lächeln entlocken kann.

Sam ist ein erfolgreicher Musiker, der nach einem Entzug in Kenmare einen Neuanfang sucht. Mit seinem Einzug in Marys Nachbarschaft beginnen auch ihre merkwürdigen Träume, denn sie hat eine besondere Gabe, das Übersinnliche zu spüren. Ihre langsam entstehende Freundschaft wird zu einem Wendepunkt in beider Leben – natürlich nicht ohne einige Turbulenzen.

Die Geschichte ist wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Von tiefem Kummer bis hin zu zarter Hoffnung – es ist alles dabei. Und obwohl Marys Schicksal ein wahrer Herzbrecher ist, schafft es die Autorin, den Ton leicht und oft humorvoll zu halten. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass die Seiten nur so dahinfliegen.

Natürlich gibt es auch ein paar Kritikpunkte. Die Charaktere sind manchmal etwas stereotypisch und die Geschichte kann sich an einigen Stellen etwas ziehen. Aber hey, wer braucht schon Perfektion, wenn man sich in eine so herzliche Geschichte vertiefen kann?

Der Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren ist gut gelungen und verleiht der Geschichte Tiefe. Du fühlst mit Mary, lachst mit Sam und hoffst mit den Freunden, dass endlich alles gut wird. Besonders berührend sind die Szenen, in denen Marys Freunde alles daransetzen, ihr zu helfen. Die Freundschaft in diesem Buch ist genauso stark und tragend wie die Liebesgeschichte.

„Sowas wie Liebe“ ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern mehr. Es ist eine Geschichte über das Leben, das Loslassen und das Wiederfinden von Hoffnung. Und obwohl einige Stellen vorhersehbar sind, bleibt es bis zum Schluss fesselnd.

Für alle, die eine berührende, aber nicht zu schwere Geschichte suchen, ist „Sowas wie Liebe“ genau das Richtige. Es bringt dich zum Lachen, Weinen und Nachdenken – und das alles in einem angenehmen Tempo. Ein Muss für alle, die daran glauben, dass nach jedem Tal ein Weg zum Glück führt.


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Sowas wie Liebe


 

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