Meine kleine Cityfarm
Biographie Rezensionen

Novella Carpenter: Meine kleine Cityfarm

 

Genre: Biographie

Verlag: Bastei Lübbe

Erschienen: 15. Oktober 2010

Seitenanzahl: 380 Seiten

Preis: 9,99 € Kindle | 1,54 € Taschenbuch

 

Meine kleine Cityfarm

 

Inhalt von „Meine kleine Cityfarm“

Brave urbane Schweine, die anstandslos die Reste vom China-Imbiss fressen. Die Truthähne Harold und Maude, die täglich ausreißen, um mit den Prostituierten von nebenan zu frohlocken. Obst und Gemüse im Überfluss, mit dem sich jeder die Plastiktüten vollstopfen darf – das ist Novellas Farm mitten in der Stadt.

Novella hat ihren Traum wahr gemacht: Zurück zur Natur und zum bäuerlichen Leben ohne auf Kneipen, Konzerte und exzentrische Nachbarn verzichten zu müssen.

Sie erzählt uns alles von Anfang an – von der Entdeckung eines zugemüllten Hinterhofs bis zur ihrer ersten stolzen Homemade-Salami-Party als echter Urban Farmer.

 

Meine Meinung

Stell dir vor, du bist mitten in der Großstadt und plötzlich wirst du zum Farmer. Klingt verrückt? Ist es auch – und genau das macht „Meine kleine Cityfarm“ von Novella Carpenter so unterhaltsam. Als ich dieses Buch gelesen habe, fand ich mich in einem abenteuerlichen Mix aus urbanem Leben und ländlicher Idylle wieder, den ich so noch nie erlebt habe.

Novella Carpenter hat ihren Traum wahr gemacht: Zurück zur Natur und zum bäuerlichen Leben, ohne auf die Annehmlichkeiten und Kuriositäten des Stadtlebens verzichten zu müssen. Sie erzählt uns von ihren ersten Schritten als Urban Farmerin, beginnend mit der Entdeckung eines zugemüllten Hinterhofs bis hin zur ersten Homemade-Salami-Party.

Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise voller Humor und skurriler Begebenheiten. Man kann sich ein breites Grinsen nicht verkneifen, wenn sie von ihren urbanen Schweinen erzählt, die begeistert die Reste vom China-Imbiss vertilgen. Und dann sind da noch die Truthähne Harold und Maude, die regelmäßig ausbüxen, um mit den Prostituierten von nebenan eine gute Zeit zu haben – eine Szene, die man sich bildlich vorstellen kann und die zeigt, wie sehr diese Tiere sich in ihrer städtischen Umgebung wohlfühlen.

Doch das Buch ist nicht nur zum Lachen. Carpenter beschreibt auch die Herausforderungen, die mit der Haltung und Schlachtung der Tiere einhergehen. Diese Passagen sind nichts für schwache Nerven, aber sie sind ehrlich und authentisch. Man merkt, dass sie eine tiefe Verbundenheit zu ihren Tieren empfindet und ihnen ein gutes Leben bieten möchte, auch wenn das bedeutet, sich den harten Realitäten des Lebens als Farmerin zu stellen.

Neben den Tieren gibt es auf Novellas Cityfarm auch Obst und Gemüse im Überfluss. Jeder, der vorbeikommt, darf sich die Plastiktüten vollstopfen. Diese Großzügigkeit und das Teilen der Ernte mit der Gemeinschaft sind herzergreifend und inspirierend.

Die Geschichten sind humorvoll und oft zum Schreien komisch, aber sie bieten auch wertvolle Einblicke in das Leben einer Urban Farmerin. Carpenter zeigt uns, dass man auch in der Stadt einen Schritt zurück zur Natur machen kann, ohne auf das pulsierende Leben der Großstadt verzichten zu müssen.

Ich habe das Buch verschlungen und dabei ständig geschmunzelt. Es hat mich dazu inspiriert, darüber nachzudenken, wie ich selbst mehr Natur in mein städtisches Leben integrieren könnte – vielleicht nicht gleich mit Schweinen und Truthähnen, aber ein paar Hühner auf dem Balkon wären doch mal ein Anfang, oder?

Fazit: „Meine kleine Cityfarm“ ist ein absolut lesenswertes Buch für alle, die sich für Urban Farming interessieren oder einfach mal herzlich lachen möchten. Novella Carpenter erzählt ihre Geschichte mit viel Witz und Herz, und man fühlt sich beim Lesen, als wäre man mitten in ihrem bunten, verrückten Stadtleben dabei. Ein echtes Highlight für die grauen Tage und eine tolle Inspiration, ein Stück Natur in den städtischen Alltag zu holen.


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Meine kleine Cityfarm


 

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