Inhalt von „Dating Rivals“
Grace Hastings hat gerade nur Pech: Ihr Verlobter hat sie verlassen, und auch ihr Job bereitet ihr Kopfzerbrechen. Denn um ihre langersehnte Beförderung zu erhalten, soll sie bei der Entwicklung einer neuen Dating-App helfen und das ausgerechnet zusammen mit ihrem größten Rivalen und Kollegen Eric Bancroft. Das Besondere an der App: Man findet nicht nur das perfekte Match, sondern auch gleich das perfekte erste Date. Grace soll gemeinsam mit Eric eine Reihe solcher Dates testen. Eric ist ein arroganter Playboy und damit überhaupt nicht Grace’ Typ. Wenn er nur nicht so unverschämt attraktiv wäre. Und während die beiden halsbrecherische Wanderungen und chaotische Kochkurse durchstehen, kommen sie sich unerwartet näher. Vielleicht ist Eric am Ende doch nicht der Mistkerl, für den Grace ihn immer gehalten hat …
Meine Meinung
„Dating Rivals“ war für mich genau diese Art von Liebesroman, bei dem man sich innerlich ständig denkt: Reißt euch zusammen. Und gleichzeitig hofft man, dass sie es bloß nicht tun.
Grace startet in die Geschichte mit einem ordentlichen Trümmerhaufen an Gefühlen. Verlobter weg, Job unsicher, Selbstzweifel im Gepäck. Das macht sie sofort greifbar. Sie ist keine makellose Karrierefrau, sondern jemand, der versucht, die Fassung zu wahren, während innerlich alles wackelt. Gerade das mochte ich sehr.
Und dann ist da Eric. Arrogant. Charmant. Leider viel zu attraktiv. Der klassische Kollege, bei dem man sich nicht entscheiden kann, ob man ihn schütteln oder küssen will. Die Dynamik zwischen den beiden lebt von Wortgefechten, unterschwelligen Blicken und diesem ständigen Kribbeln, das beide nicht zugeben wollen. Man spürt richtig, wie sehr sie sich gegenseitig triggern. Und genau das macht den Reiz aus.
Das Konzept mit der Dating App fand ich überraschend unterhaltsam. Nicht nur Match finden, sondern gleich das perfekte erste Date dazu. Die Testsituationen liefern jede Menge Raum für Chaos, peinliche Momente und ehrliche Gespräche. Besonders die gemeinsamen Aktivitäten haben die Entwicklung der beiden glaubwürdig gemacht. Es ist kein plötzlicher Gefühlsumschwung, sondern ein langsames, manchmal widerwilliges Annähern.
Was mir besonders gefallen hat, war dieser Mix aus Humor und emotionaler Tiefe. Hinter dem Rivalitätsgeplänkel steckt bei beiden mehr, als man anfangs vermutet. Grace kämpft mit Enttäuschung und Stolz, Eric mit seinem Image. Und genau dort wird es spannend, weil die Geschichte zeigt, wie schnell wir Menschen in Schubladen stecken.
Für mich ist „Dating Rivals“ eine klassische Enemies to Lovers Geschichte mit moderner Kulisse und einer ordentlichen Portion Slow Burn. Perfekt für alle, die Wortgefechte lieben, heimlich auf arrogante Bookboyfriends stehen und beim Lesen gern dieses leise Dauergrinsen im Gesicht haben.







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